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Erfolge sind in der Politik immer das Ergebnis von Teamwork. Aber manchmal braucht es im Team auch die Zähigkeit und den Mut von Einzelnen.

Auf diese Erfolge bin ich besonders stolz:

Das Jobcenter Mitte wurde auf fünf Standorte dezentralisiert, die Beschäftigtenzahl fast verdoppelt, so dass Bescheide schnell erstellt werden und Zeit für eine gute Betreuung arbeitssuchender Menschen ist, eine elektronische Beschwerdemöglichkeit wurde eingeführt und ich hake in vielen berechtigt erscheinenden Beschwerdefällen nach.

Etwa 500 Mieter und Mieterinnen im „sozialen“ Wohnungsbau in der Koloniestraße müssen die Mieterhöhung um fast 100 Prozent nicht bezahlen, weil das Bezirksamt die Kostenmiete für unrechtmäßig erklärt hat.

In Mitte wird konsequent gegen die Zweckentfremdung von Wohnraum vorgegangen und die ersten Prozesse wurden gewonnen. Gegen den unerklärlichen Widerstand des Datenschutzbeauftragten habe ich eine Internetanalyse durchgesetzt, mit der im Sommer 2015 23.000 Online-Angebote für Ferienwohnungen nachgewiesen wurden.

Mitte wurde als zweiter Berliner Bezirk „Fairtrade-Bezirk“!
(herzlichen Dank an die ehrenamtliche Steuerungsgruppe und Frau W. vom Umweltamt)

Den Betrug in der ambulanten Hilfe zur Pflege haben wir bundesweit öffentlich gemacht und ihn systematisch eingedämmt. Das spart dem Steuerzahler Millionen und schützt die vielen seriösen Pflegedienste, die gegen betrügerische Pflegedienste finanziell nicht konkurrieren können.

Solange es der Senat und der Bezirksbürgermeister nicht unterbunden haben (was sie leider inzwischen getan haben), wurden geflüchtete Menschen in der Zuständigkeit des Sozialamtes Mitte nicht in Massenunterkünften oder gar Turnhallen untergebracht, sondern in kleinen Pensionen oder Hostel mit eigenen Zimmern, Bädern und guten Gemeinschaftsküchen. Die Probleme der Massenunterkünfte sind in diesen kleinen, überschaubaren und die Integration fördernden Unterkünften.

Die wohnungslosen Männer in der Berlichingenstraße wohnen dort immer noch – obwohl sie seit Februar hätten ausziehen müssen. Verdrängung von finanziell- oder sozialbenachteiligten Menschen aus Mitte will ich weiterhin so schwer wie möglich machen.

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Die Einbürgerungsbehörde in Mitte wurde berlinweit zum Spitzenreiter – mit fast 1.400 Einbürgerungen im Jahr liegt Mitte deutlich vor allen anderen Bezirken – unsere Einbürgerungsfeiern gelten als die schönsten und bewegendsten in ganz Berlin-

Durch die von mir erreichte Mitbestimmung des Bezirks bei der Auswahl von Beschäftigungsmaßnahmen des Jobcenters ist garantiert, dass die Maßnahmen sinnvoll und qualifizierend sind – soweit dies angesichts der oft wenig sinnvollen Vorgaben des Bundes möglich ist.

Unser bezirkliche Ehrenamtstag ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Fest, an das sich unsere Ehrenamtlichen oft lange und gern erinnern.

In der Kosten- und Leistungsrechnung – der Kostenbilanz für die Bezirksverwaltungen – schreiben alle Ämter in meiner Verantwortung schwarze Zahlen – im Gegensatz zu vielen anderen Ämtern.

Das Sozialamt und das Wohnungsamt haben jetzt endlich gut ausgestattete Teeküchen – in einer gemeinsamen finanziellen Kraftanstrengung aller Beschäftigten und mir als Stadtrat (ich habe jeden dafür eingehenden Euro verdoppelt)
Es gelingt nicht oft, aber wenn eine Familie, Wohnungslose oder geflüchtete Menschen eine Wohnung mit meiner Unterstützung bekommen, dann ist das jedes Mal ein Festtag.

Und natürlich auf die vielen kleinen, für die Betroffenen aber so wichtigen Hilfen, wenn die notwendigen Unterstützung für die Menschen im Gestrüpp von Verfahren, Vorschriften, Rundschreiben etc. hängen zu bleiben drohen und die Verwaltung nur meint helfen zu können „wenn der Stadtrat das auf seine Kappe nimmt“.