Unser gesellschaftliches Miteinander und unser Wohlstand funktionieren nur, wenn auch für die gesorgt wird, die es allein nicht schaffen. Ich finde den gesellschaftlichen Konsens toll, dass es für unterschiedliche Lebenssituationen auch unterschiedliche (und damit viele) Hilfeangebote geben muss. Die vielfältigen Hilfsangebote und Unterstützungsleistungen müssen aber leichter zugänglich werden, denn insbesondere ältere Menschen tun sich oft schwer, offensiv um Hilfe zu fragen. Eine persönliche Beratung oder der Besuch in den eigenen vier Wänden ist auch im Internetzeitalter unerlässlich – hier zu sparen wird am Ende doppelt teuer und ist eines Sozialstaats unwürdig. Im Zweifelsfall bin ich auf der Seite der Familien, der Alleinerziehenden, Arbeitslosen, der Menschen mit einer zu geringen Rente oder zu geringem Einkommen, derjenigen mit einer Behinderung oder ohne Wohnung. Wer denn sonst, wenn nicht der Sozialstadtrat!

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